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Freiheit 12a in Berlin-Köpenick, Bauforschung am Gebäude einer ehemaligen Seidenmanufaktur - bauhistorisches Gutachten

Die Anfänge der Köpenicker Seidenmanufaktur gehen auf das Jahr 1765 zurück, als durch den aus Lyon stammenden André Simon der Antrag auf die Errichtung einer Seiden- und Taftfabrik gestellt wurde.

Das untersuchte Gebäude stammt aus einer späteren Entwicklungsstufe des Areals und wurde dendrochronologisch auf eine Errichtungszeit nach 1792d datiert und ist somit eines der ältesten erhaltenen Manufakturgebäude Berlins.

2002 wurden im Rahmen der anstehenden Sanierungsarbeiten eine Bauaufnahme und eine baugeschichtliche Untersuchung beauftragt.

Der Bau wurde in Grundrissen, Schnitten und Ansichten im Maßstab 1:50 in Bleistift auf Karton gezeichnet und intensiv bauarchäologisch untersucht. Die ermittelten Bauphasen des Gebäudes wurden durch eine dendrochronologische Untersuchung an feste Daten angebunden.

Die bauhistorischen Untersuchungen wurden durch eine restauratorische Voruntersuchung ergänzt, die in Zusammenarbeit mit den Berliner Restauratorinnen Jeanette Koletzki und Sonja Cardenás durchgeführt wurde.

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1 | Straßenansicht 1
2 | Straßenansicht 2
3 | Grundriss EG Bauaufnahme
4 | Grundriss Obergeschoss Bauaufnahme
5 | Grundriss EG hist. Bauphasenplan
6 | Ansicht Südfassade 1844
7 | Lageplan 1871