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Mitteltorturm in Prenzlau

Der Turmkegel des Prenzlauer Mitteltor aus dem 3.V. des 15.Jh.s wurde 2002 sanierungsvorbereitend untersucht und dokumentiert(historische Bauforschung). Hierbei wurden eine steingerechte zeichnerische Abwicklung der Mantelfläche erstellt und baugeschichtlich relevante Befunde dokumentiert. Die zeichnerische Dokumentation erfolgte als Handaufmass in der Genauigkeitsstufe IV im Maßstab 1:20.
Der Turmkegel weist drei unterschiedliche Zonen auf. Die untere Zone besteht aus Backsteinen unterschiedlicher Formate, jedoch zeitgleichen Versatzes in Kalkmörtel. Diese Zone dürfte der erbauungszeitlichen Phase des Torturmes zugehören. Die Oberflächen der Backsteine sind stark erodiert und abgewittert. Die Fugen sind zum Teil überarbeitet worden zeigen heute an einigen Stellen Verfugungen in Zement. Durch die Verwitterung ist die heutige Farbgebung in diesem Bereich ziegelrot. Bei den noch erhaltenen Ziegeloberflächen lassen sich jedoch an einigen Stellen sehr dunkle Bereiche erhalten. Bei diesen könnte es sich um Reste ehemals grüner Glasuren handeln.
In der zweiten Zone laufen die erbauungszeitlichen Backsteine weiter nach oben, zeigen aber Spuren von Erneuerungen. In diesem Bereich wurden die stark verwitterten Backsteinoberflächen abgearbeitet und dann mit braunen Spaltfliesen ergänzt. Die zweite Zone wird nach oben durch einen durchlaufende Reihe weißer Ziegel begrenzt.
Die dritte Zone des Mitteltorturmes ist das Ergebnis einer Reparaturphase dar, die zur Ersetzung der Turmspitze führte und umfasst den Höhenabschnitt zwischen der 2,25m-Linie und dem oberen Abschluss des Kegelstumpfes. Im Zuge der Erneuerung, die wohl in die zweite Hälfte des 19.Jh.s einzuordnen ist, wurde die Turmspitze alternierend in weiß und schwarz glasierten Ziegeln aufgeführt.

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1 | Kegelabwicklung und Kartierung