PROFIL PROJEKTE THEORIE SERVICE KONTAKT
Projekte - zeitlich - thematisch - regional - UNESCO World Heritage Sites Referenzen Klosterstift zum Heiligengrabe Horno Bestandserfassung Angermünde Pfarrkirche St. Marien Neustadt/Dosse Gestüte Zeitz Bürgerhäuser Zeitz Franziskanerkloster Rheinsberg Stadtmauer Rheinsberg Egeriagrotte Havelberg Bauten Mühlberg Kloster Güldenstern Mutzschen Schloß Wittenberg Alte Propstei Groß Brütz-Gutsanlage Magdeburg Kulturhistorisches Museum, Grundschule und Volkshochschule Berlin Eh. Staatsbank der DDR Gardelegen - Rathaus Berlin Pankow Schloss Schönhausen Berlin Charlottenburg Neuer Pavillon Berlin Charlottenburg Universität der Künste Berlin Mitte St. Marien Berlin Köpenick Freiheit 12a Berlin Mitte Chausseestraße 94 Berlin Forschungsprojekt Berliner Mauer Berlin Pfaueninsel Jagdschirm Berlin Wasserstadt Spandau Weißenfels Schützenstraße Weißenfels Große Burgstraße 20 Burg/Magdeburg Prenzlau Mitteltorturm Lutherstadt Wittenberg Stadthaus Stadt Emden Vorbereitende Untersuchung Innenstadt Zeitz Bauhistorische Untersuchung des Mühlgrabens Zeitz Volksbad Chemnitz Potsdam KGB Gefängnis Diepensee - Gutsanlage Untersuchungen in städtebaulichem Kontext Duisburg - IHK Verwaltungssitz Dessau Meisterhäuser (Keller) Wriezen Sanierungskonzept Kalköfen Lutherstadt Wittenberg - Schloss Aurich - Gestaltungskonzeption Innenstadt Gardelegen Sandstraße 13 Berlin Physikalisch Technische Bundesanstalt Aurich östliche Osterstraße Aurich Marktstraße 7 Eisleben Sterbehaus Martin Luthers Potsdam Schloss Cecilienhof Prezlau St. Jacobi Gardelegen Salzwedeler Tor Naumburg, Domplatz 20 Gardelegen Ernst Thälmannstraße 16 Wulkow Gutsanlage Casekow Dorfkirche Potsdam Groß Glienicke, Seepromnade 41 Landhaus Abraham Prötzel, Schlosskirche Berlin Schorlemmerallee Potsdam Neues Palais Wilhelmshaven Südstadt Oldenburg Wallstraße Bücknitz Dorfkirche Wusterhausen/Dosse Stadtpfarrkirche Potsdam Park Babelsberg Berlin Kleine Neugierde Gardelegen eh. Heiliggeistspital Schloss Cecilienhof-Fenster- und Türenkatalog Niederfinow, Schiffshebewerk Rostock Warnemünde Denkmalpflegeplan historischer Ortskern Warendorf Markt 13 Lutherstadt Wittenberg Juristenstraße 14-16 Eberswalde Schicklerstraße 46 Potsdam Neuendorfer Anger 13 Berlin Kath. Pfarrkirche St. Ansgar Rostock Warnemünde Ortsbildanalyse Schwerin eh. Offizierskasino Berlin Rosa-Luxemburg-Straße 14 Sieversdorf Dorfstraße 4 Gardelegen Stadtmauer Biesenthal Berliner Straße 3 Biesenthal Schlossbergareal Wittstock/Dosse Königstraße 30 Stendal Winckelmannstraße 8 Gollwitz Kirche Zitz Kirche
Stadt Oldenburg - Bauhistorische Untersuchung der Wallstraße

Im Auftrag der Stadt Oldenburg und in Zusammenarbeit mit der Oldenburger Stadterneuerungsgesellschaft re.urban haben wir 2009 eine bauhistorische Untersuchung der Wallstraße in der Oldenburger Innenstadt durchgeführt. Anlass dieser Untersuchung war das Ziel die Stadt mit diesem Teilgebiet in das Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" aufgenommen zu werden.

Bebauungsstruktur und Gebäudearten
Der Baubestand (Wohn- und Geschäftshäuser) im Untersuchungsgebiet ist von heterogener Struktur in Bezug auf die Parzellenbreite und Grundstücksgröße, Geschossigkeit und Gebäudetyp sowie Bauweise und Gebäudealter.
Im Vergleich mit den klassizistischen Fassaden des 19. Jh.s, die das Stadtbild der südlichen Altstadt weithin prägen, sind hier unterschiedliche Architekturcharaktere teils unmittelbar benachbart.
Teile der südlichen Wallstraße sowie einige Gebäude in der Langen Straße sind hierbei offensichtlich als die ältesten Profanbauten im Untersuchungsgebiet anzusprechen, deren aufgehendes Backsteinmauerwerk u. U. noch von spätmittelalterlichen Wandverbänden bestimmt wird und die zusammen mit den westlichen (Turm-)Bereichen des Lappan bedeutende Reste aus der Phase vor dem Stadtbrand von 1676 enthalten.
Der Vergleich historischer Planstände mit der heutigen ALK zeigt für den Bereich zwischen der Wall- und der Kurwickstraße immer 13 Parzellen vergleichbarer Breitenerstreckung.
Die südliche Wallstraße war zwischen der Motten- und der Langen Straße vor dem Brand mit dreizehn giebelständigen Häusern bebaut, weist aber heute mit Ausnahme des westlichen Bereichs jüngere Bestände auf, die jedoch auch in das 18. Jh. zurückreichen. Der Straßenabschnitt ist im westlichen Verlauf mehrfach überformt.
Die Bebauung der nördlichen Wallstraße zeigt im östlichen Verlauf durchgehend jüngere Architekturen des 19. Jh.s, die mit ihren Rückseiten direkt an die Bauten des Heiligengeistwalls angrenzen. Der westliche Verlauf der Wallstraße, zugleich Platzwand des Waffenplatzes zeigt nur vereinzelt Strukturen der Aufsiedlung des 19. Jh.s (Wallstraße 7, 13, 14), ist aber - wie die Ost - und die Südseite des Waffenplatzes in starkem Maße durch zum Teil maßstabssprengende Bauten der zweiten Hälfte des 20. Jh.s geprägt.
Die Südseite des Heiligengeistwalls wurde erst im ausgehenden 19. Jh. bebaut und zeigt einen dementsprechenden Baubestand, der jedoch z.T. durch Neubauten der zweiten Hälfte des 20. überformt wurde.


© 2016 asd - All rights reserved.
+ Bild größer | PDF herunterladen
1 | Wallstraße nach Osten
2 | Wallstraße Bebauungscharakter
3 | Lange Straße Westseite
4 | Waffenplatz